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24. Februar 2007

Neuerscheinung: Dieter Grimm, Paul Kirchhof, Michael Eichberger (Hg.): Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. Studienauswahl, 3 Bd., je 19.90 EUR , ISBN: 978-3-8252-1708-2, 3., erweiterte Auflage, UTB: Mohr Siebeck., 2007.

Abgelegt unter: Allgemein — mail @ 08:47

„Schaffen Sie sich schleunigst diese Sammlung an! Sie ist eine wahre Fundgrube und ihren Preis allemal wert!“

Prof. Dr. Henneke Der Landkreis 10/1998

23. Februar 2007

Neuerscheinung: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 08-09/2007) - Ukraine und Weißrussland

Abgelegt unter: Allgemein — mail @ 11:50

“Während die “Orangene Revolution” in der Ukraine Ende 2004 einen Demokratisierungsprozess eingeleitet hat, verharrt Weißrussland im Autoritarismus. Die Interessenkonflikte der EU mit Russland sind in dieser Region unübersehbar.”

20. Februar 2007

Erstes Schweizer Zentrum für Demokratie geplant

Abgelegt unter: Allgemein — mail @ 12:30

Das erste Schweizer Zentrum für Demokratie soll in Aarau entstehen. Das Projekt ist eine Kooperation der Stadt Aarau und der Universität Zürich. Das Zentrum will Demokratieforschung betreiben und gesellschaftliche Fragen aufwerfen.

Quelle: Basler Zeitung.

Nachtrag zum Beitrag vom 15.02.2007 (15:24h):

Auch die NZZ berichtete.

17. Februar 2007

Rezension: Alfons Söllner: Fluchtpunkte. Studien zur politischen Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts. Nomos, Baden-Baden 2006. 351 S., Fr. 68.-.

Abgelegt unter: Allgemein — mail @ 03:50

Hannah Arendt liegt im Bard College einsam zwischen Bäumen auf einer Anhöhe mit Blick auf den Hudson River begraben. Wie konnte ihr Weg von Königsberg, Marburg und Berlin über Paris an den Hudson führen? Alfons Söllner beschreibt die Geburt der neueren deutschen Politikwissenschaft aus dem Trauma der Emigration und stellt dabei eine Verknüpfung von individuellem Leiden und akademischem Erfolg heraus. Viele Emigranten wurden in den USA erfolgreich, weil sie aus Deutschland eine philosophische Orientierung mitbrachten, die den amerikanischen Behaviorismus kritisch in Frage stellte. Nach 1945 konnten sie dann Deutschland «verwestlichen», weil sie die amerikanische Demokratie und Sozialwissenschaft aufgenommen hatten.

Quelle: NZZ.

15. Februar 2007

Neuerscheinungen: VS-Verlag

Abgelegt unter: Allgemein — mail @ 11:34

Bandelow, Nils C. / Bleek, Wilhelm (Hrsg.): Einzelinteressen und kollektives Handeln in modernen Demokratien, Festschrift für Ulrich Widmaier, Aus der Reihe: Forschung Politik, 2007. 310 S. Mit 15 Abb. u. 28 Tab. Br., ISBN: 978-3-531-14877-9, EUR: 39,90.

Das Spannungsverhältnis zwischen Einzelinteressen und kollektivem Handeln ist ein klassisches Phänomen der Politik. Die Beiträge des Bandes behandeln dieses Thema aus verschiedenen theoretischen und methodischen Perspektiven. Dabei wird deutlich, dass in der modernen Politikwissenschaft zentrale Argumente der politikwissenschaftlichen Ideengeschichte mit neuen Methoden bestätigt werden.

 

Buhbe, Matthes / Gorzka, Gabriele (Hrsg.): Russland heute, Rezentralisierung des Staates unter Putin, 2007. 314 S. Mit 12 Abb. u. 8 Tab. Br., ISBN: 978-3-531-15269-1, EUR: 36,90.

Was beinhaltet Modernisierung für die heutige Kremlführung? Kann man überhaupt von einem Modernisierungsschub für den Staatsaufbau reden, nachdem Putin in Russland wieder starke zentralstaatliche Strukturen einrichtet? Auf diese und andere Fragen geben die Autoren, die meisten von ihnen Mitglieder des renommierten deutsch-russischen Schönfelder Kreises, Antworten.

10. Februar 2007

Sonderforschungsbereich „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit: Neue Formen des Regierens?“ des OSI

Abgelegt unter: Allgemein — mail @ 03:36

Wird es gelingen, Afghanistan nach mehr als 20 Jahren Krieg zu stabilisieren? Können externe Akteure zur Entstehung eines leistungsfähigen afghanischen Staates beitragen? Oder führt das internationale Engagement in Afghanistan sogar dazu, dass internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Friedenstruppen dauerhaft Staatsfunktionen übernehmen? Und: Welche Folgen hätte eine solche Staatlichkeit ohne Staat für die Weltpolitik? Diese Fragen untersucht ein Forscherteam im Rahmen des Sonderforschungsbereichs (SFB) „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit: Neue Formen des Regierens?“ unter der Leitung von Professor Christoph Zürcher vom Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin und Dr. Ulrich Schneckener von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).

Quelle: Tagesspiegel.

6. Februar 2007

Neuerscheinung: Philippe Mastronardi: Verfassungslehre. Allgemeines Staatsrecht als Lehre vom guten und gerechten Staat, 19.90 EUR, ISBN: 978-3-8252-2900-9, UTB, 443 Seiten.

Abgelegt unter: Allgemein — mail @ 16:21

Der „gute und gerechte Staat“? Den gibt es doch nicht! Mag sein, aber wissen wir denn überhaupt, wie er aussehen müsste? Das Bild des guten und gerechten Staates aufzuzeigen, seine Elemente zu analysieren und seine Anforderungen zu umschreiben ist Aufgabe einer normativen Verfassungslehre. Das vorliegende Buch entspricht dem, was traditionell eine Einführung in das allgemeine Staatsrecht genannt wird. Die Frage nach dem guten und gerechten Staat muss aber heute breiter gestellt werden. Darum wird eine allgemeine Einführung in das Denken in öffentlichen Belangen vermittelt. Verfassungslehre heisst das Buch, weil es nicht nur um den formal institutionalisierten Staat geht, sondern um den öffentlichen Raum insgesamt. Es soll auch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kräfte erfassen, welche öffentliche Aufgaben wahrnehmen oder politische Macht ausüben.

Prof. Dr. Manfred Mols ausgezeichnet

Abgelegt unter: Allgemein — mail @ 06:45

Auf Vorschlag von Ministerpräsident Kurt Beck hat Bundespräsident Professor Dr. Horst Köhler dem emeritierten Mainzer Politikprofessor Dr. Manfred Mols das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Staatssekretärin Dorethee Dzwonnek überreichte die hohe Auszeichnung im Wissenschaftsministerium in Mainz. “Sie sind kein Gelehrter des viel zitierten Elfenbeinturms, sondern waren immer Befürworter einer aktiven wissenschaftlichen Politikberatung”, so die Staatssekretärin. Das globale Netz an Forschungskooperationen, das Mols mit Universitäten, “think tanks” und wissenschaftlichen Institutionen in mehr als 20 Ländern aufgebaut habe, unterstreiche die internationale Ausrichtung seiner wissenschaftlichen Arbeit.

Quelle: Bildungsklick.de

5. Februar 2007

Neuerscheinung: Jörn Knobloch: Hybride Systeme, Politische Praxis und Theorie am Beispiel Rußlands, Reihe: Region - Nation - Europa, Bd. 37, 2006, 304 S., 24.90 EUR, br., ISBN 3-8258-9602-1.

Abgelegt unter: Allgemein — mail @ 14:14

Hybride politische Systeme sind Folgen der Globalisierung. Unter dem Druck globaler Einflüsse verändern Gesellschaften ihre Ordnung, doch entstehen dabei nicht die erhofften Kopien liberaler Demokratie, sondern Hybride. Das Buch stellt am Beispiel Rußlands das Phänomen hybrider Systeme dar. Mit einem kulturtheoretischen Ansatz wird die politische Praxis untersucht und die Hybridität ausführlich dargestellt. Schließlich wird eine politische Theorie hybrider Systeme entwickelt, deren Schwerpunkt auf der Verarbeitung des Synkretismus und nicht auf enttäuschten Demokratisierungserwartungen liegt.

Dr. Jörn Knobloch, Politikwissenschaftler und Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam.

3. Februar 2007

Rezension: Gunnar Folke Schuppert u. a. (Hg.): Europawissenschaft. Nomos-Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2005. 795 S. Fr. 100.-, Euro 59.-.

Abgelegt unter: Allgemein — mail @ 10:37

Es leuchtet ein, dass mit der EU als einem «neuartigen, präzedenzlosen Herrschaftsgebilde jenseits des Nationalstaats» auch der Bedarf an einer «Europawissenschaft» entsteht. Dazu liegt ein Handbuch vor, das unter anderem Abschnitte über Identität, Funktionalität, Herrschaft, Legitimität und Finalität enthält.

NZZ vom 03.02.2007

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