“«Auf der Suche nach Ordnung» - dies der Titel des letzten, nicht mehr vollendeten Bandes von Eric Voegelins Hauptwerk «Ordnung und Geschichte», das von einem seiner akademischen Söhne und einem seiner akademischen Enkel - Peter Joachim Opitz (München) und Dietmar Herz (Erfurt) - in einer von beiden als Gesamtherausgeber betreuten deutschen Ausgabe im Wilhelm-Fink-Verlag vorgelegt worden ist. Aus der fünfbändigen Originalausgabe von «Order and History» ist eine zehnbändige deutsche geworden, was der Lesbarkeit und vermutlich auch der - bis dato zögerlichen - Rezeption des Werkes im deutschen Sprachraum eher zugutekommen dürfte.(…)” (Quelle: NZZ.)
29. April 2007
18. April 2007
11. April 2007
Neuer Studiengang “Nahoststudien” an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), Teil II
Auch der Deutschlandfunk berichtet:
10. April 2007
Neuerscheinungen beim VS Verlag (Auswahl)
Köppl, Stefan: Das politische System Italiens, EUR 39,90 - ISBN 978-3-531-15462-6.
“Das politische System Italiens stellt für den ausländischen Beobachter oft ein schwer durch-schaubares Objekt dar. Zudem scheint sich Italien seit der Umstrukturierung des Parteien-systems zu Beginn der 1990er Jahre in einer Art permanenten Übergangsphase zu befinden. Diese Einführung bietet einen systematischen, verständlichen und politikwissenschaftlich gehaltvollen Überblick über alle Bereiche und Hintergründe sowie Strukturen, Prozesse und Akteure der italienischen Politik.” (Quelle: VS Verlag.)
“Die Problematik zerfallender Staaten erhielt seit dem Ende des Kalten Krieges neue Brisanz. Davon zeugen die aktuellen Entwicklungen im Irak und Libanon ebenso wie die ungelösten Spätfolgen in Ländern wie Bosnien-Herzegovina, Ruanda und Kolumbien. Staatliche Zerfallsprozesse zerstören nicht nur die soziokulturellen, wirtschaftlichen und politischen Grundlagen der jeweiligen Bevölkerung, sondern stellen auch eine neue Herausforderung für die internationale Gemeinschaft dar.
Welche internen und externen Ursachen liegen dem Verfall von Staatlichkeit zugrunde? Und welche Dimensionen umfasst dieser Prozess? Diesen Fragen wird anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Kontinenten nachgegangen. Mit der Kategorie der „Proto“-Staaten wird zudem dem Umstand Rechung getragen, dass scheiternde Staatlichkeit nicht nur die Folge des Zerfalls bestehender Staatsgebilde, sondern auch missglückter Staatsbildung sein kann.” (Quelle: VS Verlag.)
“Gefahren für die globale Sicherheit gehen heute vor allem von schwachen und zerfallenden Staaten aus. Überall dort, wo Regierungen die öffentliche Ordnung nicht mehr sicherstellen können, eskaliert nicht nur die Gewalt und leiden Menschen. Die staatsfreien Zonen werden von “warlords”, international agierenden Terroristen und der organisierten Kriminalität besetzt und für ihre Ziele missbraucht. Spätestens seit den Terroranschlägen vom 11.9. stehen daher Fragen der Staats- und Nationsbildung im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit. Denn die Stabilität der internationalen Ordnung selbst hängt nicht zuletzt davon ab, dass ihre Bausteine, die Staaten, funktionstüchtig und belastbar sind. Das Buch untersucht exemplarisch die Ursachen für prekäre Staatlichkeit und diskutiert, wie die Europäische Union und im Weiteren die internationale Gemeinschaft den Aufbau lebensfähiger Staaten unterstützen können. Hierbei werden neben „klassischen“ Ansätzen zur Staatsbildung auch andere Formen der Herrschaftsorganisation (Imperien, geteilte Souveränität, global governance) erörtert.” (Quelle: VS Verlag.)
6. April 2007
Zweite Ausgabe des Polar-Magazins erschienen
Die Frankfurter Rundschau berichtet über die neue Ausgabe des Polar-Magazins:
“Die vielfältigen Veränderungen, die wir gegenwärtig um uns herum wahrnehmen, werden häufig mit dem Begriff Ökonomisierung beschrieben. Damit ist die Tendenz gemeint, dass Marktmechanismen in immer mehr Bereiche des Lebens, die vorher davon geschützt waren, eindringen.“Unsere Beziehungen werden einförmig und alles wird zur Ware, so lautet die Kritik. Das neue Heft der Zeitschrift polar widmet sich dem Thema Ökonomisierung aus einer kritischen Perspektive der politischen Philosophie. Dabei zeigt sich, dass das Etikett Ökonomisierung zur Kennzeichnung ganz unterschiedlicher Dinge verwendet wird. Der beschleunigte Kapitalismus hat nach Hartmut Rosa Auswirkungen nicht nur auf unser persönliches Leben, sondern auch auf die Funktionsfähigkeit der Demokratie.”
“
VPWonline: Fachzeitschriften
Es wurde eine Aktualisierungim Bereich Fachzeitschriften vorgenommen.
3. April 2007
Rezension: Gerhard Besier, unter Mitarbeit von Katarzyna Szoklosa: Das Europa der Diktaturen. Eine neue Geschichte des 20. Jahr-hunderts. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2006. 879 S., 29,90 [Euro].
“In diesem Buch passt wenig zusammen. Bereits Titel und Untertitel sind irreführend. Ein “Europa der Diktaturen” gab es nicht, und es wird nicht einmal der Versuch zu seiner konzeptuellen Begründung gemacht. Vollends rätselhaft bleibt, inwieweit das Buch eine “neue Geschichte des 20. Jahrhunderts” präsentiert. Der Band besteht aus drei Teilen: einer Abhandlung über die im Weltkrieg und in der Zwischenkriegszeit entstandenen Diktaturen, einer Darstellung der Entwicklung des sowjetischen Satellitengürtels bis zum Zusammenbruch des Sowjetblocks und einer politikwissenschaftlichen Bestandsaufnahme mit vorsichtiger Bewertung der Zukunftsperspektiven dieser Staaten.” (Quelle: F.A.Z.)

