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29. April 2007

Rezension: Eric Voegelin: Ordnung und Geschichte. 10 Bände, herausgegeben von Peter J. Opitz und Dietmar Herz. Verschiedene Übersetzer. Verlag Wilhelm Fink, München 2001 ff. Pro Band zwischen 175 und 390 Seiten, Preis jeweils zwischen Euro 25.20 und Euro 34.90.

Abgelegt unter: Personen, Rezension — mail @ 14:42

“«Auf der Suche nach Ordnung» - dies der Titel des letzten, nicht mehr vollendeten Bandes von Eric Voegelins Hauptwerk «Ordnung und Geschichte», das von einem seiner akademischen Söhne und einem seiner akademischen Enkel - Peter Joachim Opitz (München) und Dietmar Herz (Erfurt) - in einer von beiden als Gesamtherausgeber betreuten deutschen Ausgabe im Wilhelm-Fink-Verlag vorgelegt worden ist. Aus der fünfbändigen Originalausgabe von «Order and History» ist eine zehnbändige deutsche geworden, was der Lesbarkeit und vermutlich auch der - bis dato zögerlichen - Rezeption des Werkes im deutschen Sprachraum eher zugutekommen dürfte.(…)” (Quelle: NZZ.)

18. April 2007

Zum 80. Geburtstag von Samuel P. Huntington

Abgelegt unter: Allgemein — mail @ 12:44

Er selbst ist nicht ganz schuldlos daran, dass er sich vor Sympathisanten ebenso in Acht nehmen muss wie vor Kontrahenten. So oder so lassen sich seine Gedanken und Befunde allzu behende in provokante Thesen verpacken. Das war die Voraussetzung für den Aufstieg des Politikwissenschaftlers Samuel P. Huntington zum weltweit zitierten Starintellektuellen und Gegenwartsdeuter.[...]

F.A.Z. vom 18.04.2007

11. April 2007

Neuer Studiengang “Nahoststudien” an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), Teil II

Abgelegt unter: Institute — mail @ 07:30

Auch der Deutschlandfunk berichtet:

Einen Studiengang Nahoststudien bietet das Orientalische Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ab dem Wintersemester an. Er ist auf eine Analyse der aktuellen politischen Situation im Nahen Osten ausgerichtet. Die Studenten lernen Hebräisch und Arabisch, um die Positionen der Konfliktparteien zu verstehen. [...]

 

10. April 2007

Neuerscheinungen beim VS Verlag (Auswahl)

Abgelegt unter: Neuerscheinung — mail @ 07:31

Köppl, Stefan: Das politische System Italiens, EUR 39,90 - ISBN 978-3-531-15462-6.

Das politische System Italiens stellt für den ausländischen Beobachter oft ein schwer durch-schaubares Objekt dar. Zudem scheint sich Italien seit der Umstrukturierung des Parteien-systems zu Beginn der 1990er Jahre in einer Art permanenten Übergangsphase zu befinden. Diese Einführung bietet einen systematischen, verständlichen und politikwissenschaftlich gehaltvollen Überblick über alle Bereiche und Hintergründe sowie Strukturen, Prozesse und Akteure der italienischen Politik.” (Quelle: VS Verlag.)

 

Straßner, Alexander / Klein, Margarete (Hrsg.): Wenn Staaten scheitern,  EUR 26,90 - ISBN 978-3-531-14941-7.

Die Problematik zerfallender Staaten erhielt seit dem Ende des Kalten Krieges neue Brisanz. Davon zeugen die aktuellen Entwicklungen im Irak und Libanon ebenso wie die ungelösten Spätfolgen in Ländern wie Bosnien-Herzegovina, Ruanda und Kolumbien. Staatliche Zerfallsprozesse zerstören nicht nur die soziokulturellen, wirtschaftlichen und politischen Grundlagen der jeweiligen Bevölkerung, sondern stellen auch eine neue Herausforderung für die internationale Gemeinschaft dar.
Welche internen und externen Ursachen liegen dem Verfall von Staatlichkeit zugrunde? Und welche Dimensionen umfasst dieser Prozess? Diesen Fragen wird anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Kontinenten nachgegangen. Mit der Kategorie der „Proto“-Staaten wird zudem dem Umstand Rechung getragen, dass scheiternde Staatlichkeit nicht nur die Folge des Zerfalls bestehender Staatsgebilde, sondern auch missglückter Staatsbildung sein kann.
” (Quelle: VS Verlag.)

 

Weiss, Stefani / Schmierer, Joscha (Hrsg.):  Prekäre Staatlichkeit und internationale Ordnung, EUR 36,90 - ISBN 978-3-531-15407-7.

Gefahren für die globale Sicherheit gehen heute vor allem von schwachen und zerfallenden Staaten aus. Überall dort, wo Regierungen die öffentliche Ordnung nicht mehr sicherstellen können, eskaliert nicht nur die Gewalt und leiden Menschen. Die staatsfreien Zonen werden von “warlords”, international agierenden Terroristen und der organisierten Kriminalität besetzt und für ihre Ziele missbraucht. Spätestens seit den Terroranschlägen vom 11.9. stehen daher Fragen der Staats- und Nationsbildung im Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit. Denn die Stabilität der internationalen Ordnung selbst hängt nicht zuletzt davon ab, dass ihre Bausteine, die Staaten, funktionstüchtig und belastbar sind. Das Buch untersucht exemplarisch die Ursachen für prekäre Staatlichkeit und diskutiert, wie die Europäische Union und im Weiteren die internationale Gemeinschaft den Aufbau lebensfähiger Staaten unterstützen können. Hierbei werden neben „klassischen“ Ansätzen zur Staatsbildung auch andere Formen der Herrschaftsorganisation (Imperien, geteilte Souveränität, global governance) erörtert.” (Quelle: VS Verlag.) 

6. April 2007

Zweite Ausgabe des Polar-Magazins erschienen

Abgelegt unter: Fachzeitschriften, Rezension — mail @ 22:00

Die Frankfurter Rundschau berichtet über die neue Ausgabe des Polar-Magazins:

Die vielfältigen Veränderungen, die wir gegenwärtig um uns herum wahrnehmen, werden häufig mit dem Begriff Ökonomisierung beschrieben. Damit ist die Tendenz gemeint, dass Marktmechanismen in immer mehr Bereiche des Lebens, die vorher davon geschützt waren, eindringen.Unsere Beziehungen werden einförmig und alles wird zur Ware, so lautet die Kritik. Das neue Heft der Zeitschrift polar widmet sich dem Thema Ökonomisierung aus einer kritischen Perspektive der politischen Philosophie. Dabei zeigt sich, dass das Etikett Ökonomisierung zur Kennzeichnung ganz unterschiedlicher Dinge verwendet wird. Der beschleunigte Kapitalismus hat nach Hartmut Rosa Auswirkungen nicht nur auf unser persönliches Leben, sondern auch auf die Funktionsfähigkeit der Demokratie.”

VPWonline: Fachzeitschriften

Abgelegt unter: Allgemein — mail @ 06:46

Es wurde eine Aktualisierungim Bereich Fachzeitschriften vorgenommen.

3. April 2007

Rezension: Gerhard Besier, unter Mitarbeit von Katarzyna Szoklosa: Das Europa der Diktaturen. Eine neue Geschichte des 20. Jahr-hunderts. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2006. 879 S., 29,90 [Euro].

Abgelegt unter: Rezension — mail @ 12:20

In diesem Buch passt wenig zusammen. Bereits Titel und Untertitel sind irreführend. Ein “Europa der Diktaturen” gab es nicht, und es wird nicht einmal der Versuch zu seiner konzeptuellen Begründung gemacht. Vollends rätselhaft bleibt, inwieweit das Buch eine “neue Geschichte des 20. Jahrhunderts” präsentiert. Der Band besteht aus drei Teilen: einer Abhandlung über die im Weltkrieg und in der Zwischenkriegszeit entstandenen Diktaturen, einer Darstellung der Entwicklung des sowjetischen Satellitengürtels bis zum Zusammenbruch des Sowjetblocks und einer politikwissenschaftlichen Bestandsaufnahme mit vorsichtiger Bewertung der Zukunftsperspektiven dieser Staaten.” (Quelle: F.A.Z.)

2. April 2007

Neuer Studiengang “Nahoststudien” an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)

Abgelegt unter: Institute — mail @ 14:19

Den neuen Studiengang “Nahoststudien” bietet das Orientalische Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ab dem Wintersemester 2007/08 an. Er ist auf eine Analyse der aktuellen Problematik der politischen Situation im Nahen Osten ausgerichtet. Die Studierenden lernen Hebräisch und Arabisch, um die Eigensicht der Konfliktparteien wissenschaftlich auswerten zu können. Die gegenwärtige gesellschaftliche Situation sowie der politische Diskurs im Nahen Osten - und darüber hinaus in vielen Teilen der islamischen Welt - ist weitgehend durch den sogenannten Nahostkonflikt geprägt. “Diese Situation dauert nun schon seit mehreren Generationen an. Ein Ende ist, ganz gleich, wie man das bewerten will, nicht abzusehen. Ein tieferes Verständnis dieses Konflikts ist daher eine Voraussetzung für viele Betätigungsfelder, in denen sich Absolventen orientalistischer Studiengänge bewähren können”, erklärt der hallesche Islamwissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Paul.”
Quelle: Uni-Protokolle.de

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