“(…) Schreckensmeldungen, Elend und Hoffnungslosigkeit - im allgemeinen Nachrichtenrauschen hat Afrika wohl ein schlechteres Image als jeder andere Kontinent. Was an dem Vorurteil stimmt, haben die Politikwissenschaftler des Fund for Peace anhand von Schlüsselkriterien vergleichbar gemacht. Zwölf soziale, ökonomische und politische Indikatoren wurden für 177 Staaten der Erde untersucht - von demografischer Entwicklung und Flüchtlingsdruck über wirtschaftlichen Abschwung und ungleiche Verteilung des Reichtums bis zum Zustand des Staatsapparats.
Die Fund-Präsidentin Pauline Baker sagte, dass 12.000 Quellen für die Analyse ausgewertet worden seien. Sie will das Ranking auch als Warnung vor zu naiver Entwicklungshilfe verstanden wissen: “Man darf einfach nicht wegschauen angesichts der Menge an Gräueltaten, die scheiternde Staaten häufig begleiten.” Milliarden Dollar an Wirtschaftshilfe könnten vergeblich investiert sein, solange es nicht auch funktionierende Regierungen und realistische Pläne für den wirtschaftlichen Wandel gebe. Besonders in Afrika deuten der Analyse zufolge in vielen Ländern die Indikatoren auf völliges Scheitern der betroffenen Staaten hin.(…)”
Quelle: SpOn.
Es wurde eine Aktualisierungen im Bereich Fachzeitschriften vorgenommen.
American Political Science Review - Volume 101, Issue 02, May 2007
DEVIN STAUFFER: Reopening the Quarrel between the Ancients and the Moderns: Leo Strauss’s Critique of Hobbes’s “New Political Science”
Aus Politik und Zeitgeschichte - APuZ 20-21/2007
Neue Formen der Staatlichkeit
Political Studies - June 2007 - Vol. 55 Issue 2 Page 271-479
Koen Abts and Stefan Rummens: Populism versus Democracy
PS: Political Science & Politics - April 2007, VOLUME XL, NUMBER 2
Gerardo L. Munck and Richard Snyder: Who Publishes in Comparative Politics? Studying the World from the United States
“Studenten der Sozialwissenschaften verbringen einen Großteil ihrer Studienzeit mit dem Lesen von Büchern. Gerade die Politikwissenschaft kann auf einen bemerkenswerten Bestand an Theorien zurückblicken. Ein Überblick über die wichtigsten Werke fehlte bislang. Privatdozent Dr. Steffen Kailitz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Politische Systeme, Politische Institutionen an der TU Chemnitz, ist es in seinem neu erschienen “Schlüsselwerke der Politikwissenschaft” (ISBN: 978-3-531-14005-6, VS-Verlag) gelungen, diese Forschungslücke zu schließen. Von A wie Aristoteles bis W wie Weber, Max, sind alle bedeutenden Ideengeber der Politikwissenschaft und ihre Werke vertreten. [...]”
Quelle: idw.
“Am Freitag [RSB: dem 24.05.] hielt der Politikwissenschaftler Professor Theo Schiller in der Alten Aula seine Abschiedsvorlesung zum Thema „Bürgerbeteiligung und die Zukunft der Demokratie“. Seit drei Jahrzehnten war Schiller im Universitätsbetrieb aktiv. „Theo Schiller hat der Marburger Universität in vielfältiger Weise gedient und wichtige wissenschaftliche Beiträge geliefert – hierfür gebührt ihm unser Dank“, sagte Dekan Professor Dirk Kaesler in seiner Begrüßungsrede zu Ehren von Professor Theo Schiller. [...]“Quelle: Osthessische Presse.