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30. Juni 2007

Failed States Index veröffentlicht

Abgelegt unter: Allgemein, Neuerscheinung — mail @ 02:52

“(…) Schreckensmeldungen, Elend und Hoffnungslosigkeit - im allgemeinen Nachrichtenrauschen hat Afrika wohl ein schlechteres Image als jeder andere Kontinent. Was an dem Vorurteil stimmt, haben die Politikwissenschaftler des Fund for Peace anhand von Schlüsselkriterien vergleichbar gemacht. Zwölf soziale, ökonomische und politische Indikatoren wurden für 177 Staaten der Erde untersucht - von demografischer Entwicklung und Flüchtlingsdruck über wirtschaftlichen Abschwung und ungleiche Verteilung des Reichtums bis zum Zustand des Staatsapparats.

Die Fund-Präsidentin Pauline Baker sagte, dass 12.000 Quellen für die Analyse ausgewertet worden seien. Sie will das Ranking auch als Warnung vor zu naiver Entwicklungshilfe verstanden wissen: “Man darf einfach nicht wegschauen angesichts der Menge an Gräueltaten, die scheiternde Staaten häufig begleiten.” Milliarden Dollar an Wirtschaftshilfe könnten vergeblich investiert sein, solange es nicht auch funktionierende Regierungen und realistische Pläne für den wirtschaftlichen Wandel gebe. Besonders in Afrika deuten der Analyse zufolge in vielen Ländern die Indikatoren auf völliges Scheitern der betroffenen Staaten hin.(…)”

Quelle: SpOn.

Neuerscheinungen bei UTB (Auswahl)

Abgelegt unter: Allgemein, Neuerscheinung — mail @ 02:07

Volker von Prittwitz: Vergleichende Politikanalyse, Preis: 21.90 EUR 38.00 Sfr, ISBN: 978-3-8252-2871-2, Lucius&Lucius, 2007, Umfang: 397 Seiten.

Vergleichen bedeutet analysieren. Dementsprechend heißt das vorliegende Buch Vergleichende Politikanalyse. In dem Text werden zunächst theoretische und methodische Grundlagen und dann drei Bereiche der Vergleichenden Politikanalyse dargestellt: die Vergleichende Analyse politischer Systeme, die Vergleichende Situationen- und Prozessanalyse und die Vergleichende Governanceanalyse. Schließlich geht es um Formen kombinierter Vergleichsanalyse anhand der Themen: Wie entwickelt sich Demokratie?, der Vergleich von Wohlfahrtsregimen und Demokratischer Frieden?” (Quelle: UTB)

Wilhelm Hofmann, Nicolai Dose, Dieter Wolf: Politikwissenschaft, Preis: 17.90 EUR 31.40 Sfr, ISBN: 978-3-8252-2837-8, UVK, 2007, 304 Seiten, 29 Abb..

“- Eine umfassende Einführung in das Fach Politikwissenschaft.
- Verständlich und anschaulich führen die Autoren in die drei zentralen Bereiche “Politische Theorie”, “Politisches System” und “Internationale Beziehungen” ein.
- Sie vermitteln die grundlegenden Begriffe und machen komplexe Theorieansätze auch für Studierende ohne Vorkenntnisse leicht nachvollziehbar.
- Studierenden wird so eine schnelle Orientierung im Fach sowie ein darauf aufbauendes zielgerichtetes Studium ermöglicht.
” (Quelle: UTB

26. Juni 2007

Der Reutlinger Politikwissenschaftler und PH-Professor Klaus Hornung wird 80 Jahre alt

Abgelegt unter: Allgemein, Personen — mail @ 08:01

“(…)Hornungs »kritischer Konservativismus« orientiert sich, wie er einmal sinngemäß schrieb, an der Einsicht, dass die Voraussetzungen der freien Gesellschaft in unserer Zeit neu durchdacht werden müssen, denn der Westen leide heute weniger an »Verkrustungen« als vielmehr an einem oft problematischen »Fortschritt«, der der Korrektur durch kräftige Traditionen und sicheres Identitätsbewusstsein bedarf - Kräfte, die nicht Privilegien schützen, sondern Freiheit und politisch-gesellschaftliche Stabilität und damit letztlich auch die Humanität sichern sollen.(…)”

Quelle: Reutlinger General-Anzeiger.

Karl-Rudolf Korte: “Keine Chance für mehr Direkte Demokratie”

Abgelegt unter: Allgemein, Personen — mail @ 07:59

Horst Köhler hat die Direktwahl des Bundespräsidenten und mehr Beteiligungsrechte für die Bürger gefordert. Der Parteienforscher Prof. Karl-Rudolf Korte hält das im DW-WORLD.DE-Interview für wenig realistisch:

(…) Wenn man ein Verfassungsorgan von seiner Legitimation her verändert, muss man das Gesamtgefüge beachten. Und wenn es jetzt darum geht, den Bundespräsidenten direkt zu wählen, ihm also eine besondere Legitimation zu verleihen, dann muss man ihm auch mehr Kompetenzen geben. Sonst ist es eine reine Luftnummer. (…)

20. Juni 2007

VPWonline: Fachzeitschriften

Abgelegt unter: Allgemein, Fachzeitschriften — mail @ 19:30

Es wurde eine Aktualisierungen im Bereich Fachzeitschriften vorgenommen.

Wichtige Artikel in den Fachzeitschriften im Sommer 2007 (Auswahl)

Abgelegt unter: Fachzeitschriften — mail @ 12:55

American Political Science Review - Volume 101, Issue 02, May 2007

DEVIN STAUFFER: Reopening the Quarrel between the Ancients and the Moderns: Leo Strauss’s Critique of Hobbes’s “New Political Science”

Aus Politik und Zeitgeschichte - APuZ 20-21/2007
Neue Formen der Staatlichkeit

Political Studies - June 2007 - Vol. 55 Issue 2 Page 271-479
Koen Abts and Stefan Rummens: Populism versus Democracy

PS: Political Science & Politics - April 2007, VOLUME XL, NUMBER 2
Gerardo L. Munck and Richard Snyder: Who Publishes in Comparative Politics? Studying the World from the United States

7. Juni 2007

Rezension: Gideon Botsch: “Politische Wissenschaft” im Zweiten Weltkrieg. Die “Deutschen Auslandswissenschaften” im Einsatz 1940-1945. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 2006. 362 S., 49,90 [Euro].

Abgelegt unter: Rezension — mail @ 01:17

Mit einem modernen Begriff müsste man den Wissenschaftszweig, den Gideon Botsch in seinem Buch vorstellt, wohl anwendungsorientiert nennen. Gäbe es die von ihm beschriebenen Einrichtungen noch, würden sie heute als interdisziplinärer “think tank” des Auswärtigen Amts gelten. Während des Studiums wäre vermutlich ein Praktikum im Planungsstab des AA obligatorisch, und die Absolventen hätten sicher einen Bonus bei der Zulassung zur Diplomatenausbildung. (…)” (Quelle: FAZ.)

5. Juni 2007

Neuerscheinung beim VS Verlag

Abgelegt unter: Neuerscheinung — mail @ 09:58

Hönnige, Christoph: Verfassungsgericht, Regierung und Opposition. Die vergleichende Analyse eines Spannungsdreiecks, 280 S. mit 25 Abb. u. 36 Tab. Br., ISBN: 978-3-531-15310-0, 34,90 EUR.

Christoph Hönnige untersucht oppositionelle Klagen und Erfolge vor dem Verfassungsgericht in Deutschland und Frankreich von 1974 bis 2002 in einem Most Different Systems Design. Im Ergebnis zeigt sich, dass die politische Zusammensetzung eines Gerichtes die Erfolgswahrscheinlichkeit oppositioneller Klagen beeinflusst. Entsprechend berücksichtigt die Opposition bei ihrer Entscheidung zur Klage gegen Regierungsgesetze die Mehrheitsverhältnisse im Gericht sowie alternative Einflussmöglichkeiten im Gesetzgebungsprozess. Damit qualifiziert der Autor die gängige Hypothese der zunehmenden Justizialisierung durch Oppositionsklagen und argumentiert, dass es sich stattdessen um ein Spannungsdreieck handelt, in dem sich Verfassungsgericht, Regierung und Opposition gegenseitig beschränken (…).” (Quelle: VS Verlag)

4. Juni 2007

Neuerscheinung: Schlüsselwerke der Politikwissenschaft

Abgelegt unter: Allgemein, Neuerscheinung — mail @ 13:05

“Studenten der Sozialwissenschaften verbringen einen Großteil ihrer Studienzeit mit dem Lesen von Büchern. Gerade die Politikwissenschaft kann auf einen bemerkenswerten Bestand an Theorien zurückblicken. Ein Überblick über die wichtigsten Werke fehlte bislang. Privatdozent Dr. Steffen Kailitz, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Politische Systeme, Politische Institutionen an der TU Chemnitz, ist es in seinem neu erschienen “Schlüsselwerke der Politikwissenschaft” (ISBN: 978-3-531-14005-6, VS-Verlag) gelungen, diese Forschungslücke zu schließen. Von A wie Aristoteles bis W wie Weber, Max, sind alle bedeutenden Ideengeber der Politikwissenschaft und ihre Werke vertreten. [...]”

Quelle: idw.

Theo Schiller emeritiert

Abgelegt unter: Allgemein — mail @ 09:02

“Am Freitag [RSB: dem 24.05.] hielt der Politikwissenschaftler Professor Theo Schiller in der Alten Aula seine Abschiedsvorlesung zum Thema „Bürgerbeteiligung und die Zukunft der Demokratie“. Seit drei Jahrzehnten war Schiller im Universitätsbetrieb aktiv. „Theo Schiller hat der Marburger Universität in vielfältiger Weise gedient und wichtige wissenschaftliche Beiträge geliefert – hierfür gebührt ihm unser Dank“, sagte Dekan Professor Dirk Kaesler in seiner Begrüßungsrede zu Ehren von Professor Theo Schiller. [...]“Quelle: Osthessische Presse.

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