22. November 2007
16. November 2007
Erste Ausgabe der Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft erschienen
- Jahn, Detlef: Was ist Vergleichende Politikwissenschaft? Standpunkte und Kontroversen
- von Beyme, Klaus: Historische Entwicklung der Vergleichenden Politikwissenschaft
- Dethloff, Manuel / Erdmann, Gero / Pickel, Susanne: Aktuelle Schwerpunkte und Trends der Vergleichenden Politikwissenschaft: Deutschland, Großbritannien und USA
- Keman, Hans: Comparative Political Science in Germany: an outsider’s view
- Knodt, Michèle / Stoiber, Michael: Vergleichende Politikwissenschaft im Kontext der Mehrebenenanalyse
- Basedau, Matthias / Köllner, Patrick: Area studies, comparative area studies, and the study of politics: Context, substance, and methodological challenges
- Merkel, Wolfgang / Petring, Alexander: Social democracy in power: Explaining the capacity to reform
- Simonis, Georg / Lauth, Hans-Joachim / Bröchler, Stephan: Vergleichende Politikwissenschaften im 21. Jahrhundert
- Pickel, Gert: Zwischen Identitätsfindung und Richtungsbestimmung — Englischsprachige Basisliteratur der Vergleichenden Politikwissenschaft
- Kneuer, Marianne : Deutliche Konjunktur — Literaturbericht über Einführungen zur Vergleichenden Politikwissenschaft
Politikwissenschaft in Marburg: Mainstream statt Abendrothschule
“In seiner Direktoriumssitzung am 14.11.07 beschloss das Institut für Politikwissenschaft in Marburg das abgeschlossene Berufungsverfahren „Internationale Politische Ökonomie mit Schwerpunkt Europäische Integration” nicht weiter zu verfolgen. Gleichzeitig legten die ProfessorInnen einen Plan für die künftige Struktur des Instituts vor. Demnach soll die kritische Tradition des Instituts in Zukunft wegfallen. (…)” (Quelle: Aachener Zeitung vom 16.11.07.)
Rezension: Margareta Mommsen, Angelika Nußberger, “Das System Putin. Gelenkte Demokratie und politische Justiz in Russland”
“(…)Wie die beiden Autorinnen vor allem anhand ihrer Nachzeichnung zum Teil haarsträubender Prozesse nicht nur gegen politisch unbotmäßige Geschäftsleute, sondern besonders gegen vermeintliche Spione belegen, klaffen längst das unter Jelzin zustande gekommene, zum Teil am deutschen Grundgesetz ausgerichtete “Verfassungswerk von 1993 und die autoritäre Verfassungspraxis im System Putin weit auseinander”. Gestützt auf ein enormes Wirtschaftswachstum dank beträchtlicher Energieressourcen, pocht der Kreml selbstgefälliger denn je zuvor abermals auf Russlands “Einzigartigkeit”, die sich durch einen “starken Staat” auszuzeichnen habe. (…)” (Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.11.2007, Seite 10.)

