- Deutschlandradio: Den Idealen treu geblieben
- Die Welt: Ein Denker des Jahrhunderts der Extreme
- F.A.Z.: Die Leuchtkugel der Sozialdemokratie (Nur für Abonnenten)
16. April 2008
Zum 100. Geburtstag vom Richard Löwenthal
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 16/2008): Parlamentarismus
Inhalt
- Editorial (Ludwig Watzal)
- Kiesinger und Merkel in der Großen Koalition (Karlheinz Niclauß)
- Informelles Regieren - Koalitionsmanagement der Regierung Merkel (Wolfgang Rudzio)
- Große Koalition - schwacher Bundestag? (Henrik Gast / Uwe Kranenpohl)
- Der Bundesrat in Zeiten Großer Koalitionen (Klaus Stüwe)
- Das Amt des Bundespräsidenten und sein Prüfungsrecht (Marcus Höreth)
14. April 2008
Doppelrezension: Christoph Möllers: Demokratie - Zumutungen und Versprechen & Paul Ginsborg: Wie Demokratie leben?
“Dies ist eine willkommene Überraschung. Eine Verteidigungsschrift zugunsten der Demokratie, in einer eigentümlichen Mischung aus äußerst abstrakten und sehr pragmatischen Argumenten, damit hat man schon gar nicht mehr zu rechnen gewagt. Der Gedanke, »was man tun kann, anstelle der Frage, woher wir kommen oder woraus wir beschaffen sind«, wird schon als Motto vorangestellt. Demokratie werde, ja, in einem gewissen Sinne »idealisiert«, aber im vollen Bewusstsein, dass »die größten Feinde der Demokratie sie idealisieren, um sich dann an ihrem vermeintlichen Versagen zu weiden«.
Derart ansteckend wirken diese 173 kurzen, lakonischen, ohne alle Fisimatenten daherkommenden Thesen von Christoph Möllers (Jahrgang 1969), Professor für Staats- und Verfassungsrecht in Göttingen, dass man zunächst einmal spontan alle Waffen strecken und Rückfragen zurückstellen möchte. Zudem: Neben Möllers’ Brevier erscheint als Auftakt einer neuen Reihe Politik bei Wagenbach ein ebenso kurzes, komprimiertes Büchlein von Paul Ginsborg, der an der Universität Florenz unterrichtet. Der prinzipiellen Verteidigungsschrift fügt er Ideen hinzu, wie und von wem diese Demokratie lebendig gemacht werden könne und für welche Ziele der demokratische Streit sich lohne. (…)” (Quelle: Die Zeit)

